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Reisen in den Philippinen

Note 16 — ZWANZIGSTES KAPITEL

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Indem die Eingeborenen nach der oben beschriebenen Weise Oel machten, erzielten sie aus 1000 Nüssen 3½ Krug zu 6 r. = 21 r., d. h. 3 r. weniger als ihnen für die rohen Nüsse geboten wurde. Diese vom Fabrikanten herrührenden Angaben sind vielleicht übertrieben, im Wesentlichen mögen sie aber doch wohl begründet sein. Wer in den Philippinen reist, hat oft Gelegenheit solche Verkehrtheiten zu beobachten. In Daet, Nord-Camarines, kaufte ich 6 Kokosnüsse für 1 cuarto = 960 für 1 Dollar; dies ist dort ihr gewöhnlicher Preis.16 Auf meine Frage, weshalb man keine Oelfabrik errichte, erhielt ich zur Antwort, dass die Nüsse im Einzelnen billiger seien als im Grossen. Im ersten Falle verkauft der Indier, wenn er Geld braucht; weiss er aber, dass der Fabrikant, um seinen Betrieb nicht zu unterbrechen, zu Opfern bereit ist, so beutet er diesen Umstand rücksichtslos für Einmal aus, ohne daran zu denken, sich eine regelmässige Einnahmequelle zu sichern.

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