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Reisen in den Philippinen

Note 16 — VIERUNDZWANZIGSTES KAPITEL

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Die Bananen sind bekanntlich eine der allerwerthvollsten Pflanzen für den Menschen, sie liefern unreif Stärkemehl, reif eine angenehme nahrhafte Frucht, die selbst in Menge genossen weder widerlich wird, noch nachtheilige Folgen hat. Einige der besten essbaren Abarten tragen schon Früchte 5 oder 6 Monate nachdem sie gepflanzt worden und treiben immer neue Schösse aus der Wurzel, so dass sie eine unausgesetzte Fruchtfolge geben und die Mühe des Menschen fast auf das Umhauen der alten Pflanzen und das Pflücken der Früchte beschränkt ist. Die breiten Blätter gewähren andern jungen Pflanzen den in tropischen Ländern so nöthigen Schatten, werden vielfach in der Haushaltung verwendet und manche Hütte hat es nur ihrem Bananengärtchen zu danken, wenn sie die Feuersbrunst übersteht, die gelegentlich das Dorf in Asche legt.

Ich möchte hier auf einen Irrthum aufmerksam machen, der einige Verbreitung erlangt hat. In Bischof Pallegoix’s trefflichem Werke Description du royaume Thai on Siam I. 144 heisst es: L’arbre à vernis, qui est une espèce de bananier et que les Siamois appellent rak, fournit ce beau vernis qu’on admire dans les petits meubles qu’on apporte de Chine. — Als ich in Bangkok den fast neunzigjährigen liebenswürdigen Greis über diese auffallende Angabe zur Rede stellte, meinte er kopfschüttelnd, das könne er nicht geschrieben haben; — ich zeigte ihm die Stelle. — »Ma foi j’ai dit une bêtise; — j’en ai dit bien d’autres«, flüsterte er mir in’s Ohr, indem er die Hand vorhielt, als fürchtete er behorcht zu werden. ↑

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