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Reisen in den Philippinen

Note 3 — VIERTES KAPITEL

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Das unbebaute Land ist frei, gehört Jedem, der es urbar machen will, fällt aber, wenn es zwei Jahre unbenutzt bleibt, wieder an die Krone zurück.3 Die einzige Abgabe, die der Indier zahlt, ist eine Kopfsteuer, Tributo genannt, die ursprünglich vor drei Jahrhunderten einen Dollar für je zwei Erwachsene betrug, was in einem Lande, wo Alle früh heirathen und die Geschlechter gleich vertheilt sind, fast gleichbedeutend mit Familie ist. Allmälig ist der volle Tribut auf 2 ​1⁄16​ Doll. erhöht worden. Ein Erwachsener zahlt also 1 ​1⁄32​ Doll. und zwar vom 16ten bis zum 60sten Lebensjahre, gleichviel ob Mann oder Frau. Ausserdem hat der Mann 40 Tage Arbeit für öffentliche Zwecke zu leisten. Diese Frohnden (Pólos y Servicios) zerfallen in ordentliche und ausserordentliche; jene bestehn in Wacht- und Botendienst, Reinhalten des Tribunals und anderen leichten Diensten, diese in Strassenbau und ähnlichen zum Besten des Dorfes oder der Provinz. Wie wenig aber diese Leistungen ausgenutzt werden, geht wohl am besten daraus hervor, dass Jedermann sich davon loskaufen kann für eine Summe, die im höchsten Falle nicht über 3 Doll. beträgt. Frauen sind von persönlichen Leistungen frei. Die wichtigsten Einzelheiten über den Tribut sind weiter unten in einem besonderen Kapitel, vorzüglich nach amtlichen Quellen, die mir im Ultramar-Ministerium zugänglich waren, kurz zusammengestellt.

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