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Reisen in den Philippinen

Note 8 — SIEBENZEHNTES KAPITEL

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Am folgenden Morgen wurde die Besteigung begonnen. Schon bevor wir den ersten Rancho erreichten, konnte ich mich überzeugen, welch guter Ruf mir vorausging: der Hausherr kam uns entgegen, und führte uns auf einem engen Pfade zu seiner Hütte, nachdem er die schräg aus dem Boden ragenden, aber mit Reisig und Blättern geschickt verdeckten Fusslanzen daraus entfernt hatte.8 Eine mit Weben beschäftigte Frau setzte auf meinen Wunsch ihre Arbeit fort. Der Webestuhl war von der allereinfachsten Art, das obere Ende, der Kettenbaum, der in einem Stück Bambus besteht, wird an zwei Bäumen oder Pfählen befestigt; die Weberin sitzt auf dem Boden und hakt in die beiden eingekerbten Enden einer schmalen Latte, welche die Stelle des Zeugbaums vertritt, einen hölzernen Bügel, in dessen Wölbung ihr Rücken passt. Indem sie die Füsse gegen zwei Pflöcke im Boden stemmt und den Rücken krümmt, spannt sie vermittelst des Bügels das Zeug straff. Statt des Weberschiffchens dient eine Netznadel, länger als die Breite des Gewebes, die nur mit Ueberwindung bedeutender Reibung und nicht immer ohne Kettenfäden zu zerreissen, durchgeschoben werden kann. Eine messerartig zugeschärfte Latte aus hartem Holz (Caryota) vertritt das Schlaggestell und wird nach jedesmaligem Anschlag auf die hohe Kante gestellt. Dann wird der Kamm vorgeschoben, ein Faden durchgesteckt, festgeschlagen und so fort. Das Gewebe bestand aus Abacáfäden, die nicht gesponnen, sondern an einander geknüpft werden.

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