Note 6 — SIEBENZEHNTES KAPITEL
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Die Landschaft gleicht hier dem merkwürdigen, von Junghuhn beschriebenen Hügelgebiete des Gelungúng6 in ganz auffallender Weise; doch ist der Ursprung dieser Anhöhen einigermaassen von dem der javanischen verschieden, denn letztere verdanken ihre Entstehung dem Ausbruch von 1822, und schon die grosse, ihnen zugekehrte Lücke in der Kraterwand des Gelungúng zeigt deutlich, woher die Stoffe zu ihrem Aufbau kamen; die grössere Kraterschlucht des Ysaróg ist aber nach O. geöffnet und steht daher zu den zahllosen Hügeln im Nordwesten des Berges in keiner Beziehung. Hinter Maguíring rücken sie dichter zusammen, ihre Kuppen werden flacher, ihre Seiten steiler, sie gehn allmälig in einen sanft geneigten Abhang über, zerrissen von unzähligen Klüften, auf deren Boden eben so viele Bäche thätig sind, die eckigen Umrisse dieser kleinen Inseln in jene abgerundeten Hügel umzuformen. Der dritte Fluss hinter Maguíring ist bedeutender als die früheren; am sechsten liegt eine grössere Visita, Borobód, am zehnten die von Ragáy. Die Reisfelder haben mit dem Hügelland aufgehört: auf dem durch tiefe Rinnen wohldränirten Abhange wachsen nur wildes Rohr und einzelne Baumgruppen. An vielen Weilern vorüber, deren Hütten so vereinzelt und versteckt liegen, dass man sie wohl übersehn kann, gelangten wir um 5 Uhr nach Tagúnton, von wo eine, für Büffelkarren fahrbare, zum Transport des in der Umgegend gewonnenen Abaca’s dienende Strasse nach Goa führt. In diesem Ort, den wir Abends erreichten, miethete ich in Folge eines Ruhranfalles ein Häuschen, in dem ich fast vier Wochen lag, da mir keine andre Heilmittel als Hunger und Ruhe zur Verfügung standen.