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Reisen in den Philippinen

Note 4 — SIEBENUNDZWANZIGSTES KAPITEL

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Wenn die vorgefundenen Verhältnisse die Eroberung ausserordentlich erleichterten, so scheinen auch die ersten Guvernöre und ihre Begleiter, die der Zeit angehörten, wo Spanien reich an Helden war, sich durch Muth und Klugheit ausgezeichnet zu haben. Legaspi besass beide Eigenschaften in hohem Grade. Angelockt wurden jene kühnen Abenteurer, wie in Amerika, durch Privilegien, die ihnen die Krone gewährte, und durch gehofften, zum Glück für das Land aber nicht bestätigten Goldreichthum. In Luzon, so meldet Hernando Riquel4, sind viele Goldminen, an vielen Orten, die von Spaniern gesehn wurden; das Erz ist so reichlich, dass ich nicht darüber schreibe, damit ich nicht in den Verdacht der Uebertreibung komme; aber ich schwöre als Christ, dass auf dieser Insel mehr Gold ist als Eisen in Biscaya. Von der Krone erhielten sie keinen Sold, aber das förmliche Recht die von ihnen eroberten Länder auszubeuten. Einige unternahmen solche Eroberungszüge für eigene Rechnung, andere waren zur Verfügung des Guvernörs und wurden von ihm je nach Verdienst mit Kommenden, Aemtern und Benefizien (Encomiéndas, ofícios y aprovechamiéntos) belohnt.

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