Note 8 — NEUNZEHNTES KAPITEL
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Ein zum Besuch anwesender Padre aus Calbígan versprach mir so viele Wunder in seinem Gebiet, — eine Fülle der seltsamsten Thiere, höchst unzivilisirte Cimarronen, — dass ich ihn am folgenden Tage auf seiner Heimreise begleitete. Eine Stunde nach der Abfahrt erreichten wir die kleine Insel Majáva, die aus steil aufgerichteten Schichten eines festen, feinkörnigen vulkanischen Tuffes mit kleinen glänzenden Hornblendekrystallen besteht. Die Insel Buat (Coello’s Karte) wird von unsern Schiffern Tubígan genannt. In 3 Stunden gelangen wir nach Umáuas, einem Filial von Calbígan. Es liegt 50 Fuss über dem Meer in einer Bucht, vor welcher sich, wie so oft an dieser Küste, eine Reihe kleiner malerischer Inseln hinzieht, 4 Leguas genau S. von Catbalógan. Calbígan aber, das wir gegen Abend erreichten, liegt von Reisfeldern umgeben 2 Leguas NNO. von Umáuas, 40 Fuss hoch über dem gleichnamigen Fluss, fast anderthalb Leguas von dessen Mündung. An den Ufern des Calbígan ist ein Baum mit schön violblauen Blüthenrispen besonders häufig, er liefert das geschätzteste Bauholz der Philippinen, das dem Teak gleichgeachtet und wie dieses zu den Verbenaceen gehört. Sein inländischer Name ist Molave. (Vitex geniculata Blanco.)8