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Reisen in den Philippinen

Note 2 — NEUNZEHNTES KAPITEL

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Die Ortschaft Láuang (Láhuan) von mehr als 4500 Einwohnern, liegt zusammengedrängt auf dem 40 Fuss hohen Südwestrande der gleichnamigen kleinen Insel, durch einen Arm des Catúbig von Sámar getrennt. Nach einer verbreiteten Ueberlieferung lag der Ort früher auf Sámar selbst, inmitten seiner noch heut dort vorhandenen Reisfelder, bis wiederholte Ueberfälle von Seeräubern die Einwohner bewogen sich trotz der damit verbundenen Unbequemlichkeiten zu ihrem Schutz auf der Südkante der steil aus dem Meer emporsteigenden kleinen Insel anzusiedeln.2 Diese besteht aus fast horizontalen, 8 bis 12 Zoll dicken Tuffbänken. Die an der Fluthgrenze von den Wellen fortwährend benagten Schichten veranlassen die obern Bänke abzubrechen, so dass die ziemlich gleich dicken, durch vertikale Sprünge zerklüfteten Schichtenköpfe wie Festungsmauern erscheinen. Die Kirche und das Convento haben des beschränkten Raumes wegen jeden flachen Absatz des Felsens in verschiedenen Höhen benutzen, sich der Oertlichkeit anbequemen müssen und sind daher, wohl ohne Absicht des Erbauers, ganz malerisch geworden.

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