Note 15 — FÜNFUNDZWANZIGSTES KAPITEL
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Der Grund des hohen Silberagios lag darin, dass die Chinesen alle spanischen und mexikanischen Dollar aufkauften, um sie nach China auszuführen, wo sie mehr gelten als andre Dollar, weil sie, von den Reisen der Nao her, seit alten Zeiten bekannt sind und auch in den innern Provinzen Kurs haben. (Am höchsten werden dort Carlos III. bezahlt). Eine seitdem in Manila errichtete Münzanstalt, die sich selbst erhält, wenn sie auch der Regierung keinen andern Nutzen abwirft, hat jenen Uebelstand gänzlich beseitigt. Die Chinesen pflegen das Silber und Gold gewöhnlich als Geld mit ausländischem Gepräge nach Manila zu bringen, indem sie Landesprodukte dafür kaufen, die einheimischen Kaufleute lassen es umprägen. Anfänglich waren in Manila fast nur Silberunzen vorhanden, Goldunzen äusserst selten. Das hohe Agio, das sie genossen, hatte eine so starke Einfuhr zur Folge, dass sich das Verhältniss umkehrte, in den Regierungskassen wurde aber die Goldunze immer der Silberunze gleich gerechnet. ↑