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Reisen in den Philippinen

Note 1 — DRITTES KAPITEL

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Die eigentliche Stadt Manila, hauptsächlich von Spaniern, Kreolen und zu ihnen in unmittelbarer Beziehung stehenden Einheimischen und Chinesen bewohnt,1 liegt, von Mauern und breiten Gräben umschlossen, am linken, südlichen Ufer des Pásig, eine Seite dem Meere zukehrend; ein heisser, öder Ort, voll Klöster, Stifter, Kasernen, Regierungsgebäude. Rücksicht auf Sicherheit, nicht auf Annehmlichkeit, war bei der Gründung maassgebend. Manila erinnert an spanische Provinzialstädte und ist nach Goa die älteste Stadt in Indien. Die Fremden wohnen auf der Nordseite des Flusses, in Binóndo, dem Sitz des Gross- und Kleinhandels, oder in den freundlichen angrenzenden Dörfern, die ein zusammenhängendes Ganze bilden. Die Gesammtbevölkerung wird, wohl mit Uebertreibung, auf 200,000 geschätzt. Eine hübsche, alte, steinerne Brücke von zehn Bogen, in neuer Zeit auch eine eiserne Hängebrücke, verbinden die beiden Ufer des Flusses.2

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