Note 3 — DREIUNDZWANZIGSTES KAPITEL
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Die Insel besitzt beträchtliche Kohlenlager, deren nachdrückliche Ausbeutung jetzt zu erwarten steht, da der Ausfuhrzoll durch Dekret vom 5. Mai 1869 aufgehoben worden ist.3 Während in Luzon und Panay das Land grösstentheils Eigenthum der Bauern, gehört es in Cebú meist Mestizen und wird von ihnen in ausserordentlich kleinen Parzellen nach dem Metayer-System verpachtet. Die Grundbesitzer wissen die Bauern durch wucherische Vorschüsse in Abhängigkeit zu erhalten; eine der Folgen dieses Missbrauches ist, dass der Ackerbau auf dieser Insel tiefer steht als in irgend einem andern Theil des Archipels.4 Der Gesammtwerth der Ausfuhr 1868 betrug 1,181,050 Dollar, davon 481,127 Dollar Zucker und 378,256 Dollar Abacá nach England, 112,000 Dollar Abacá nach Amerika, 188,260 Dollar Tabak nach Spanien. Die Einfuhr fremder Güter findet über Manila statt, grösstentheils durch Chinesen, die von den fremden Importhäusern in Manila kaufen. Der Werth dieser Einfuhren betrug 1868 182,522 Dollar, davon 150,000 Dollar für englische Baumwollenstoffe. Die Gesammteinfuhr der Insel wurde auf 1,243,582 Dollar, die Lokalausfuhr auf 226,989 Dollar geschätzt. Unter den Einfuhren werden 20 Kisten Bilder, ein Zeichen des tief gewurzelten Marienkultus, aufgeführt. Früher kauften die fremden Kaufleute die Ausfuhrprodukte meist durch chinesische Mestizen auf, jetzt unmittelbar von den Produzenten, welche nun, nach Wegfall der hohen Maklergebühren, höhere Preise erhalten. Diesem der Energie der fremden Kaufleute zu dankenden Umstande ist die allmälige Zunahme des Ackerbaues hauptsächlich zuzuschreiben.