← Table of contents
Reisen in den Philippinen

Note 1 — DREIUNDZWANZIGSTES KAPITEL

Reading edition

Schon 1635 hatten die Spanier ein Fort in Zamboánga errichtet, das die Seeräuberzüge gegen die Kolonie zwar nicht ganz verhindern konnte, sie aber doch sehr einschränkte.1 Bis 1848 sollen von den Moros jährlich 800 bis 1500 Personen fortgeschleppt worden sein.2 Der Gründung dieses Zollamtes lagen daher mehr politische als kommerzielle Rücksichten zu Grunde: man wollte den Seeräuberstaaten der Solosee einen leicht zugänglichen Platz zum Umsatz ihrer Produkte öffnen. Der Handel ist bis jetzt höchst unbedeutend; die Ausfuhr besteht hauptsächlich in etwas Kaffee (1871 gegen 6000 Picos), der wegen seiner nachlässigen Behandlung 30% weniger als Manila-Kaffee gilt, und in eingesammelten Produkten des Waldes und Wassers (Wachs, Vogelnester, Schildpatt, Perlen, Perlmutter, und essbare Holothurien). Dieser Handel wird, so wie der mit Solo nur durch Chinesen betrieben, welche allein die dafür erforderliche Geduld, Geschmeidigkeit und Gewandtheit besitzen.

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings