Note 3 — DREIUNDZWANZIGSTES KAPITEL
Reading edition
Nach der Revista minera, Madrid 1866 XVII. 244 sind die Kohlen vom Berge Alpacó, im Gebiet von Nága in Cebú, trocken, rein und fast frei von Schwefelkiesen; sie brennen leicht und mit starker Flamme. Bei den, im Laboratorium der Bergschule zu Madrid angestellten Versuchen gaben sie 4% Asche und eine Heizkraft von 4825 Calorien, d. h. durch Verbrennung von 1 Gewichtstheil wurden 4825 Gewichtstheile Wasser um 1° C. erwärmt — gute Steinkohle giebt 6000 Cal. Die ersten Kohlengruben in Cebú wurden im Massángathal betrieben, die Arbeiten aber 1859, nachdem bedeutende Kosten darauf verwendet, wieder eingestellt. Später entdeckte man im Thal von Alpacó und im Berg Oling bei Nága vier Schichten von beträchtlicher Mächtigkeit.... »Die Kohle von Cebu ist anerkannt besser, als die von Australien und Labuan, besitzt aber nicht hinreichende Heizkraft um ungemischt für längere Seereisen verwendet zu werden.«
Nach dem Katalog der Produkte der Philippinen (Manila 1866) haben die Kohlenschichten in Cebú an vielen Stellen des NS. durch die ganze Insel streichenden Gebirges eine durchschnittliche Mächtigkeit von 2 m. Die Kohle ist von mittlerer Güte, sie wird in den Regierungsdampfern, mit Cardiffkohle gemischt, verbrannt. Ihr Preis in Cebú ist durchschnittlich 6 Dollar per Tonne. ↑