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Reise in die Aequinoctial-Gegenden des neuen Continents. Band 4

Note 23 — Vierundzwanzigstes Kapitel.

Hermann Hauff translation

Pater Caulin, der im Jahr 1759 schrieb, obgleich sein wahrheitgetreues, sehr werthvolles Buch (Historia corografica de la Nueva Andalusia y vertientes del Rio Orinoco) erst 1779 erschien, bestreitet mit vielem Scharfsinn die Vorstellung, daß eine Bergkette jede Verbindung zwischen den Betten des Orinoco und des Amazonenstroms ausschließe. »Pater Gumillas Irrthum,« sagt er, »besteht darin, daß er sich vorstellt, Von den Grenzen von Neu-Grenada bis Cayenne müsse sich eine Cordillere ununterbrochen, wie eine ungeheure Mauer fortziehen. Er beachtet nicht, daß Bergketten häufig von tiefen (Quer-) Thälern durchschnitten sind, während sie, aus der Ferne gesehen, sich als contiguas ò indivisas darstellen.«↩

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