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Rabeh und das Tschadseegebiet

Note 74 — XI. Das deutsche Tschadseegebiet.

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Der Benuë ist eine breite Wasserstrasse. Grössere Schiffe, die etwa 250 Tonnen halten, können ihn drei Monate des Jahres bis nach Garua aufwärts befahren. Für kleinere Schiffe dürfte der Fluss während des ganzen Jahres bis Bifara an der französischen Grenze passierbar sein. Die Frage, ob zwischen dem Benuë und dem Logon, also zwischen dem atlantischen Ocean und dem Schari und dem Tschadsee eine nicht unterbrochene Verbindung zu Wasser besteht, wäre nach den Mitteilungen des französischen Forschers Bonnel de Mezières zu bejahen. Seiner Ansicht nach könnten zu gewissen Zeiten des Jahres Schiffe vom Benuë über den Majo Kebbi bis zum Schari gelangen. Die Dampfer, welche im Herbst vom atlantischen Ocean über den Niger ihre Bergfahrt beginnen, würden die europäischen Waren nach Garua bringen können und hätten volle Zeit, die dort aufgestapelten Erzeugnisse des Landes wieder nach dem Ocean zurückzuführen. Von Garua aus würden kleinere Bote bis nach Bifara und zum Logon verkehren können, von wo aus die Waren — immer auf der Wasserstrasse — bis zum Tschadsee gelangen würden und umgekehrt. In jüngster Zeit hat Leutnant de Thézillat die Gelegenheit des Antritts eines Heimatsurlaubs benutzt, um vom Fort Lamy aus den Logon aufwärts auch auf deutschem Gebiete zu erforschen.

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