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Rabeh und das Tschadseegebiet

Note 16 — III. Die ersten Eroberungszüge Rabehs.

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Vergl. Harry Alis, La Conquête du Tchad, S. 161, 178. Gerächt wurde dieser Mord durch die nach Kuti vorgedrungenen Leute Dybowskys am 22. November 1892 (a. a. O. S. 162). Allerdings konnte Dybowsky des Urhebers des Mordes, des Schech Muhammed es Senussi selbst, nicht habhaft werden. In der Folge, im Jahre 1898, wurden französischerseits sogar durch Prins freundschaftliche Beziehungen mit diesem angeknüpft. Vergl. unten S. 87 f. Der Schech von Kuti scheint Rabeh jedoch bis zum letzten Augenblicke, also bis zur Zeit seiner Niederlage durch die Franzosen gehorsam und tributär geblieben zu sein, wenn er auch den Franzosen gegenüber, die ihn besuchten, den Anschein zu erwecken trachtete, als ob er sich mit ihnen gegen Rabeh verbünden wollte. Erst neuerdings, im Mai 1901, hat der Herr von Kuti sich den Franzosen endgiltig unterworfen und dem Oberst Destenave, welcher zur Vertretung Gentils den Schari abwärts nach Fort Lamy marschierte, in Gribingi einen Ergebenheitsbesuch abgestattet. In dem französischen Lager erschien der Schech an der Spitze von 1500 Leuten, darunter 600 gut einexerzierte Gewehrträger.

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