Note 104 — Fünftes Kapitel Christina Ponitowssken
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Zitiert nach »Göttliches Wunderbuch, darinnen auffgezeichnet und geschrieben stehen, 1. Himlische Offenbahrungen und Gesichte, einer gottfürchtigen Jungfrawen auss Böhmen, vom Zustand der Christlichen Kirchen, deren Erlösung, und schrecklichen Untergang ihrer Feinde usw.« (Stettin) 1629. Der Sammelband Nr. 5502, Weissagungen 2 der kgl. Bibliothek in Berlin enthält noch eine große Zahl von Prophezeiungen von 1613–1689.
Vom rationalistischen Standpunkte aus behandelt Adelung in seiner anonym erschienenen »Geschichte der menschlichen Narrheit«, Leipzig 1785 noch eine Reihe von Sehern, die er als Schwindler oder Narren hinstellt, darunter auch VI. Bd., S. 267 ff. die Poniatowssken, von ihm Poniatowa genannt. Er stützt sich auf Comenius, der an sie glaubt, als Zeugen und Gewährsmann ohne das Original der Visionen von 1629 zu kennen.
Außer den vielen Sehern bei Arnold und im obigen Sammelbande behandelt Adelung unter anderen noch aus dem 16. Jahrhundert Elisabeth Barton, I. Bd., S. 301, Johannes Cario, III. Bd., S. 118 ff., und Lucas Gauricus, II., S. 261 ff., die teilweise viel Falsches prophezeien. Besonders viel Unsinn produzierte Christoph Kotter, eb. VI., S. 231 ff. Ein interessanter Seher des beginnenden 18. Jahrhunderts ist Durand Fage, eb. III., S. 93 ff.