Note 78 — TRANSLATOR’S INTRODUCTION
Mary Campbell Smith translation
Cf. Die Braut von Messina:—
“Denn der Mensch verkümmert im Frieden, Müssige Ruh’ ist das Grab des Muths. Das Gesetz ist der Freund des Schwachen, Alles will es nur eben machen, Möchte gerne die Welt verflachen; Aber der Krieg lässt die Kraft erscheinen, Alles erhebt er zum Ungemeinen, Selber dem Feigen erzeugt er den Muth.”
This passage perhaps scarcely gives a fair representation of Schiller’s views on the question, which, if we judge from Wilhelm Tell, must have been very moderate. War, he says, in this oft-quoted passage, is sometimes a necessity. There is a limit to the power of tyranny and, when the burden becomes unbearable, an appeal to Heaven and the sword.
Wilhelm Tell: Act. II. Sc. 2.
“Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht. Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, Wenn unerträglich wird die Last greift er Hinauf getrosten Muthes in den Himmel Und holt herunter seine ew’gen Rechte, Die droben hangen unveräusserlich Und unzerbrechlich, wie die Sterne selbst— Der alte Urstand der Natur kehrt wieder, Wo Mensch dem Menschen gegenüber steht— Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben.”