Note L — XVI.
Reading edition
Johannes 7, 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Marcus 3, 21. Matthäus 13, 57. 58., Marcus 6, 4. Matthäus 12, 46. 47. 48. 49. 50. Marcus 3, 31. 32. 33. 34. 35. Lucas 8, 19. 20. 21., besonders die Apostelgeschichte 1, 14. — Es ist merkwürdig, daß Christus nach der Hochzeit zu Kanaan und einem kurzen Besuche in Kapharnaum niemals mehr mit Maria zusammen war und diese immer mit den “ungläubigen” Brüdern ging, auch nach dem Tode Christi mit den Brüdern zugleich auftrat, und die Art, wie Christus jeder Erinnerung an Maria auswich, ist in Matthäus 12, 50. Marcus 3, 35. Lucas 8, 21. einerseits und Lucas 11, 28. andererseits in eine eigenthümlich indirecte Form gekleidet, was mit dem Satze übereinstimmt, daß ein Prophet nirgends weniger gelte, als in seinem Hause und in seiner Verwandtschaft. — Lucas 11, 28. läßt keine andere Deutung zu, als Maria könne nicht selig gepriesen werden, weil sie das Wort Gottes nicht höre und dasselbe nicht beobachte. Dann stimmt es genau mit jenem anderen Worte “wer ist mir Mutter und Brüder, nicht Maria ist meine Mutter und nicht ihre Begleiter sind meine Brüder, sondern jene sind es, die den Willen Gottes thun.” Siehe noch Matthäus 27, 55. 56. Marcus 15, 40. 41. Lucas 23, 49. — Dagegen muß man offenbar annehmen, daß Johannes 19, 25. 26. 27. nicht historisch richtig, sondern nur bildlich zu nehmen ist, was schon daraus hervorgeht, daß ja Johannes nach dem Zeugnisse der Synoptiker entflohen war. Matthäus 28, 10. Marcus 16, 9. Lucas 23, 55. 56. und 24, 1. 2. 9. 10. — Johannes 20, 2. 4. und 8. zeigt deutlich das Motiv, welches die abweichenden Berichte dieses Evangelisten erklärt. Siehe auch Johannes 13, 23. dann 18, 15. 16. 19, 27. al. 2, 21, 20. 23.