Note 26-* — Contents.
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“Wird ein Kind im Dorfe geboren, so erhält der heidnische Götzenpriester von diesem Ereignisse viel eher Kunde, als der katholische Pfarrer. Erst wenn dem neuen Weltbürger durch den Aj-quig das Horoskop gestellt, der Name irgend eines Thieres beigelegt, Mi-si-sal (das citronengelbe Harz des Rhus copallinum) verbrannt, ein Lieblingsgötze angerufen, und noche viele andere aberglaübische Mysterien verrichtet worden sind, wird das Kind nach dem Pfarrhause zur christlichen Taufe getragen. Das Thier, dessen Name dem Kinde kurz nach seiner Geburt vom Sonnenpriester beigelegt wird, gilt gewöhnlich auch als sein Schutzgeist (nagual) fürs ganze Leben.” Dr. Karl Scherzer, Die Indianer von Santa Catalina Istlavacan, p. 11, Wien, 1856.