Note 74 — Fußnoten
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Ein Kind aus den ersten Jahren seiner Ehe dürfte jenes »Söhnlein« gewesen sein, durch welches Pentz am 24. März 1543 ein von sich gemaltes Porträt des Kardinals Granvella in die Losungsstube schickte, um es den Losungherren zu zeigen. Nürnberger Jahresregister 1543, 1. Frage, im k. Kreisarchiv Nürnberg. J. Baader, Beiträge zur Kunstgeschichte Nürnbergs, Nördlingen 1860, I, S. 40, bringt hier die unrichtige Jahresangabe 1544. — Der von Campe erwähnte Sohn Egidius ist sonst nicht nachzuweisen. Vgl. hierzu G. W. K. Lochner, des Johann Neudörfer, Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg, Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst, Wien 1875, S. 137. — Über Kinder, die dem Maler Georg Pentz nach 1532 geboren wurden, melden die Nürnberger Kirchenbücher Folgendes. I. Taufbuch von St. Sebald: Georg Pentz ein Sohn: Gedeon, (getauft) 12. Septembris 1533. Georg Pentz ein Tochter: Rachel, 22. Octobris 1534. Georgius Pentz ein Tochter: Hester, 29. July 1538. Georgius Bentz ein Son: Georgius, septimo decembris 1539. — I. Taufbuch von St. Lorenz: Jorg Penz, Margaretha: Martha, (getauft in der Woche des) dominica exaudi 1542. Jorg Pentz, Margaretha: Vergilius, dominica decima post trinitatis 1543. — II. Taufbuch von St. Sebald: Georgius Pentz ein Son: Walterus, tertio July 1546. Georgius Pentz ein Son: Albertus, 17. Juny 1547. Georg Pentz ein Son: Longinus, 30. Augusti 1548. — Es möge hiebei noch bemerkt werden, daß der Täufling den Namen in der Regel nach seinem Paten erhielt. Der Maler Vergilius Solis, die einzige Persönlichkeit, bei der sich in dieser Zeit der Vorname Vergilius in Nürnberg nachweisen läßt, hat also wahrscheinlich bei Pentz’ Sohne Vergilius Paten gestanden.