Note 201 — Chapter XIII
Reading edition
“Nichtsdestoweniger bleibt es eine wichtige psychologische Thatsache, dass die Laute einen onomatopoetischen Werth haben, dass wir diesen Werth heute noch fühlen. Nur ist dieses Gefühl nicht sicher genug, um als wissenschaftlicher Beweis zu gelten, wie es denn auch bei den verschiedenen Racen verschieden ist. Die Sprachen der mongolischen Race haben zur Bezeichnung von Naturereignissen viele Onomatopöien, welche wir nicht mitfühlen. Und das ist weder zu verwundern, noch ist es ein Beweis gegen die geistige Einheit des Menschengeschlechtes. Das Gefühl wird ja vielfach durch Associationen der Vorstellungen bestimmt. Andere Associationen aber walten im Kaukasier, andere im Mongolen” (Zeits. b. Volkerpsych. u. Sprachwissen., 1867, s. 76).