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Meine zweite Weltreise

Note 9 — Achtes Kapitel.

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Dr. Bauer erlaubte mir bereitwilligst, Folgendes über die Vegetation auf dem Merapi aus seinem Tagebuch zu entnehmen.

„Die sich bald verlierende Kokospalme wird durch die Arengpalme (aus der man den Suri und braunen Zucker gewinnt) ersetzt. Die etwas tiefer häufigen Feigenbäume kommen allmählig seltener vor. Die rauhblätterigen Teraströmiaceen (Saurauja) mögen zuerst den Beginn der Bergvegetation bezeichnen. Später traten die schöne, unten an den Blättern weiße Nessel Urtica nivea Bl., noch später herrliche, rothe und gelbe Balsaminen auf. Die parasitischen Orchideen sind seltener als auf Java. In einer Höhe von 2500 bis 4000 Fuß sieht man viele Eichen und Kastanien, deren Früchte den Europäischen bald mehr bald minder gleichen. Die Laurineen (Lorbeergewächse) und die Rubiaceen scheinen hier so zahlreich wie auf Java zu sein; dagegen vermißt man die schöne, dort einheimische Rasamala (Liquidambar Altingiana). Reich vertreten sind die Aroideen, Scitamineen, Acanthaceen, Araliaceen, Sapindaceen, Meliaceen, Terebinthiaceen und Leguminosen. — In einer Höhe von etwa 6800 Fuß beginnt die, der Javanischen ähnliche Alpenflora. Man sieht vor allem das zierliche Rhododendron retusum Benn. und viele schöne Arten von Gautiana, Thibaudia oder Agapetes u. a. Graphalium und verschiedene neue Arten von Synanthereen zeigen sich bis hoch hinauf.“

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