Note 19 — V. Die Umgegend von Malmedy.
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Von diesen Dörfern und Weilern der preußischen Wallonie sind manche zweinamig. So kommen nach Dr. Esser, der im „Kreisblatt für den Kreis Malmedy“ 1882–1884 eine Reihe eingehender Untersuchungen über die Ortsnamen des Kreises Malmedy veröffentlicht hat, neben einander vor die Namen: Faymonville und Außelborn, Ligneuville und Engelsdorf, Pont und Brücken, Champagne und Gringertz, Ondenval und Niedersteinbach, Thirimont und Deidenberg, Gueuzaine und zur Heiden, Bruyères und außer Heiden, Robertville und zur Bivel, Outrewarche und zur Spinnen, Belair und Wolfskuhl, Ovifat und Mischvenn, Bellevaux und Schönthal, Noirthier und auf dem schwarzen Hügel, Eaurouge und Rotwasser. Dr. Esser bemerkt dazu: „Da zu der Zeit, als der hl. Remaklus an den Ufern der Warchenne sein Kloster gründete, die hiesige Gegend deutsch war, so sind auch die deutschen Namen wie Außelborn, Engelsdorf u. s. w. die älteren und ursprünglicheren, die romanischen Namen wie Faymonville, Ondenval u. s. w. sind dann offenbar vom Kloster ausgegangen, das überhaupt die deutsche Sprache bis an die nordöstlichen Grenzen des Fürstentums zurückdrängte.“ Vgl. de Nouë. Miscellanées sur l’ancien pays de Stavelot et Malmédy, S. 82.