Note 9 — Alexandrien.
Reading edition
Um der Wahrheit nichts zu vergeben, finde ich mich zu der für mich unangenehmen Bemerkung verpflichtet, daß die an einem Tage zurückgelegten Ortschaften nur für dasjenige Ufer eigentlich verläßlich sind, wo wir ankehrten, weil ich damals der Sache nicht genug Aufmerksamkeit schenkte, um zugleich den Namen des Ortes am anderseitigen Ufer zu erfragen, welcher dem Uebernachtungsplatze am nächsten lag. Meine Ortsnamen weichen hin und wieder von denen des von Prokesch ab, indem ich der verbessernden Hülfe des französischen Dragoman vertraute. Wenn z. B. eine Dorfschaft nicht wieder in diesem Verzeichnisse aufgeführt wird, so muß der Grund darin gesucht werden, daß sie seit von Prokeschs Nilfahrt verschwunden ist. Müssen im Abendlande außerordentliche Umstände zusammenfließen, bis ein Dorf der Erde gleich wird, so ist es in Egypten anders, wo das furchtbare Szepter des Wütherichs am Haare der Laune hängt, und die leichtfertige Hand der Landesknechte sich Schwalbennester baut. Wer auf eine richtigere Aussprache der Ortsnamen einiges Gewicht legen möchte, findet die Zeichen im folgenden, von mir herausgegebenen Werke erklärt: Appenzellischer Sprachschatz. Zürich, 1837, bei Orell, Füßli und Comp. S. XXVI. und XXVII.