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Landesverein Sächsischer Heimatschutz — Mitteilungen Band XIII, Heft 7-8

Note 13 — Der Hautfarn

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Ich möchte diese Pflanze mit ihrem atlantischen Vorkommen nicht als Eiszeitrelikt bezeichnen; mir scheint es vielmehr ein Relikt aus wärmerer Periode, der die Eiszeit an geschützter Stelle überdauert hat, vielleicht ein Tertiär-Relikt. – Drude hält Hymenophyllum tunbridgense für »einen Überrest der Interglazialzeit«. Ein ähnliches interessantes Farnvorkommen, nämlich von der mittelmeerländischen Notochlaeno Marantae an der Südostgrenze des Böhmerwaldes wird von Professor v. Beck angeführt, der dieselbe »als Relikt einer schon vor der Glazialzeit bestandenen Flora« betrachtet.

Dr. Naumann.

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