Note 8 — Sechstes Kapitel. Von der Sintflut bis zum Jahre 1811.
J. Cassirer translation
Der himmlische Reisende, dessen Geschichte wir erzählen, ist in der Tat kein anderer als der Komet vom Jahre 1811. Die Wirkung, die das Auftauchen dieses herrlichen Gestirns am Abend des 26. März 1811 überall hervorrief, war unbeschreiblich. Die fruchtbare Hitze des Sommers und die Güte des Weines in jenem merkwürdigen Jahr schrieb man dem Kometen zu. Alle Zeitungen brachten Artikel über ihn, in allen Sprachen unterhielt man sich von ihm und alle möglichen Erklärungen über seine Natur wurden gegeben. Einige schmeichelten ihm, während andere ihn fürchteten. Diese sahen in ihm die Verwirklichung einer uralten Prophezeiung, während jene in ihm ein Gnadenzeichen erblicken wollten, mit dem der Himmel die Geburt des Königs von Rom feierte. Auf ein Fensterkreuz der Tuilerien gestützt, fragte Napoleon seinen Onkel, den Kardinal Fesch, was er von dem wunderbaren Gestirn halte. Ganz Paris sah zu dem Kometen auf, und der Sommer verging nicht, ohne daß man unter anderem »Kometen-Krawatten« und »Kometen-Hüte« verfertigt hätte. Sogar einer Sauce verlieh man seinen Namen. So viel Aufsehen rief er hervor, daß alle, die jene Zeit erlebt hatten, sich ihrer bis in ihr spätes Alter erinnerten.