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Kaspar Hauser

Note 39 — VIII.

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Das diesem Werke beigegebene, nach dem Originalgemälde des Hrn. Greil verfertigte Bildniß, ist zwar sprechend ähnlich, zeigt aber nur den heiteren, freundlich lächelnden Kaspar. Seit Verfertigung dieses Bildnisses hat er sich merklich verändert. Sorgen, Gram und Verdruß haben die spärlichen Ueberreste verkümmerter Jugendblüthe fast gänzlich abgestreift. Auf seiner Stirn und um die Augen bilden sich Furchen, seine Backen werden hängend, die Gesichtsfarbe spielt in's Fahle. Er ist ein im Finstern gezogenes Gewächs, das, zu spät in's Sonnenlicht gebracht, nur auf kurze Zeit die Knospen einer Blüthe zeigt und bald verwelkt.

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