Note 162 — Chapter II
Reading edition
‘Ein König ahmte den andern nach, oder suchte ihn zu übertreffen; indess das gutmüthige Volk seine Lebenstage am Baue dieser Monumente verzehren musste. So entstanden wahrscheinlich die Pyramiden und Obelisken Aegyptens. Nur in den ältesten Zeiten wurden sie gebauet: denn die spätere Zeit und jede Nation, die ein nützliches Gewerbe treiben lernte, bauete keine Pyramiden mehr. Weit gefehlt also, dass Pyramiden ein Kennzeichen von der Glückseligkeit und Aufklärung des alten Aegyptens seyn sollten, sind sie ein unwidersprechliches Denkmal von dem Aberglauben und der Gedankenlosigkeit sowohl der Armen, die da baueten, als der Ehrgeizigen, die den Bau befahlen.’ Herder's Ideen zur Geschichte, vol. iii. pp. 103, 104: see also p. 293, and some admirable remarks in Volney's Voyage en Egypte, vol. i. pp. 240, 241. Even M. Bunsen, notwithstanding his admiration, says of one of the pyramids, ‘the misery of the people, already grievously oppressed, was aggravated by the construction of this gigantic building…. The bones of the oppressors of the people who for two whole generations harassed hundreds of thousands from day to day,’ &c. Bunsen's Egypt, vol. ii. p. 176, a learned and enthusiastic work.