Note 3 — V. KAPITEL. [←]
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Der Verlagsbuchhändler und Redacteur H. Klemm in Dresden, der mit grossen Kosten in einer verhältnismässig sehr kurzen Zeit eine bedeutende Anzahl typographischer Seltenheiten sammelte, hat auch die in einem Keller des früheren Hofes „Zum Jungen“ in Mainz aufgefundenen Bruchstücke einer Schraubenpresse erworben, von welchen einerseits (vergl. K. Klein, Über Gutenberg und das im ersten Druckhause aufgefundene Fragment der ersten Druckerpresse. Mit 2 Abbd. Mainz 1851) angenommen wird, dass sie der „ersten“, noch aus Strassburg stammenden Presse Gutenbergs angehörten, was andererseits angezweifelt wird, und zwar namentlich auf Grund der Inschrift J. MCDXLI G., die in den erhaltenen Oberbalken eingeschnitten ist, indem man sowohl an der Jahreszahl und der ungewohnten Art diese zu schreiben (CD statt CCCC) als auch an den römischen Buchstaben J. G. Anstoss nimmt. Herr Klemm hat die Presse nach seinen Annahmen vervollständigen lassen. Wie nahe er, namentlich in Betreff des, aus vier Stücken sinnreich konstruierten Rahmens, der sich leicht für verschiedene Formate einrichten lässt, der Wirklichkeit gekommen, ist ja nicht zu entscheiden. Nach H. Klemms Konjektur ist mit den „vier Stücken“, um deren Auseinandernahme (vergl. S. 25) man bei Dritzehns Tod so sehr besorgt war, ein solcher Rahmen gemeint.