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Handbuch der Geschichte der Buchdruckerkunst. Erster Teil

Note 18 — III. KAPITEL. [←]

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Das Buchdruckerwappen ist ein schwarzer Adler auf goldenem Schild, in der rechten Klaue einen Winkelhaken, in der linken ein Tenakel haltend; den Helmschmuck bildet ein Greif in halbem Körper, zwei Druckerballen an einander drückend. Merkwürdigerweise herrscht Zweifel, ob der ursprüngliche Adler der zweiköpfige Reichsadler gewesen oder ein einköpfiger. E. Bekkers Eintreten für den ersteren (in seiner Broschüre „Das Buchdruckerwappen“. Darmstadt 1837) stützt sich auf nur schwache Argumente. Von den von ihm angezogenen Quellen liegt keine weiter zurück als im Jahre 1730. Ein Frankfurter Messkatalog, also eine offiziöse Erscheinung, aus d. J. 1662 trägt auf dem Titel den einköpfigen Adler, ob es mit älteren der Fall ist, ist uns unbekannt. Auch Ernestis „Wohleingerichtete Buchdruckerei“, 1721, bildet den Adler einköpfig ab. Der Greif soll erst später durch Kaiser Ferdinand i. dem Wappen hinzugefügt worden sein.

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