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Handbuch der Germanischen Mythologie

Note 325 — ZWEITES HAUPTSTÜCK. (continued 2)

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Eine Erklärung der vom Verbum geotan gaut gutum gotans gebildeten Volksnamen (Gautôs und Gutans Gotans), in denen der Begriff überströmender Menge (ags. mid géotendan here) liegt, gab Laistner, Württb. Vierteljahrshefte f. Landesgesch. N. F. 1892, S. 9/10. Damit verbietet sich die Meinung von selbst, das Volk sei nach dem Gott benannt; vgl. E. H. Meyer, Myth. S. 234. Für uralten Zusammenhang der Namen Wodan und Gaut können die ags. Namen Sigegéat und Wódelgéat, ahd. Wuotilgôȥ angeführt werden, d. h. Gaut als der sieghafte Wodan. Zur Etymologie des Volksnamens vgl. noch Axel Erdmann, om folknamen Göter och Goter in der antiquarisk tidskrift för Sverige 1891, del 11, nr. 4.

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