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Handbuch der Germanischen Mythologie

Note 295 — ZWEITES HAUPTSTÜCK. (continued 2)

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Auf schwäbisch-alemannischem Gebiet begegnet das Wuetes oder Muotesheer, auch schlechthin ’s Wuetes genannt; vgl. E. Meier, Sagen aus Schwaben 1, 103 ff.; Birlinger, Volkstümliches aus Schwaben 1, 89 ff.; Wuetes heer auch in Bayern, Panzer, Bayer. Sagen 2, 67; Schmeller, Wb. 2, 1056; Wotn mit Frau Holke in Östreich, Vernaleken, Mythen und Bräuche in Östreich 23 ff. Wudesheer in der Eifel, Wolfs Zeitschrift f. Myth. 1, 316. Die nds. Sagen vom Wode bei Müllenhoff, Sagen der Herzogtümer Schleswig-Holstein und Lauenburg 372 ff.; Bartsch, Sagen aus Mecklenburg 1, 3 ff. Alle norddeutschen Sagen zusammenfassend bespricht W. Schwartz, Der heutige Volksglaube und das alte Heidentum, 2. Aufl. Berlin 1862. In Schweden heisst es beim Sturm: det är Odens jagt, Oden far förbi, Oden jagar. Der Volksglaube kennt auch Odens Pferd und Hunde; vgl. Hyltén-Cavallius, Wärend och Wirdarne S. 214 ff.; Lundgren, språkliga intyg om gudatro i Sverige S. 29 ff. Das älteste Zeugniss steht im Reinfried von Braunschweig um 1300 (Bartsch’s Ausgabe 479), wo es von einer Ritterschaar heisst, sie fuhr „rûschent sam daz Wuotes her“. Aus dem Anfang des 16. Jahrh. bietet die Zimmersche Chronik (Baracks Ausgabe 4, 787ᵃ) „Wuotes her“.

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