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Geschichte von England seit der Thronbesteigung Jakob's des Zweiten. Zehnter Band

Note 48 — Zwanzigstes Kapitel. Wilhelm und Marie.

Reading edition

Der Aufsatz, den ich anführe, befindet sich unter den Nairne’schen Manuscripten und ist in Mackpherson’s Sammlung nachzulesen. Der vortreffliche Schriftsteller Mr. Hatham ist bezüglich dieses Gegenstandes in einen bei ihm sehr seltenen Irrthum verfallen. Er sagt, der Name Caermarthen’s werde beständig unter denen genannt, die Jakob zu seinen Freunden zählte. Ich glaube, man wird die Ueberzeugung gewinnen, daß der Beweis gegen Caermarthen sich lediglich auf das von mir erwähnte Schriftstück Melfort’s beschränkt. Es befindet sich zwar unter den Nairne’schen Handschriften, welche Mackpherson abdruckte, ein Brief ohne Datum und Unterschrift, in welchem Caermarthen zu Jakob’s Freunden gerechnet wird. Aber dieser Brief verdient ganz und gar keine Beachtung. Der Schreiber desselben war augenscheinlich ein unwissender heißblütiger Jakobit, der weder die Stellung noch den Character eines einzigen von den Staatsmännern kannte, die er erwähnt. Er macht arge Schnitzer in Betreff Marlborough’s, Godolphin’s, Russell’s, Shrewsbury’s und der Familie Beaufort. Die ganze Arbeit ist eigentlich ein Gewebe von Albernheiten.

Es muß bemerkt werden, daß in dem „Leben Jakob’s,” das aus seinen eigenen Schriften compilirt ist, die Unterstützungszusicherungen, die er von Marlborough, Russell, Godolphin, Shrewsbury und anderen angesehenen Männern erhielt, mit sehr ausführlichen Details erwähnt sind. Aber es findet sich kein Wort in diesem Werke, welches andeutete, daß Jakob jemals solche Zusicherungen von Caermarthen erhalten hätte.

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