Note 60 — Zwanzigstes Kapitel. Wilhelm und Marie. (continued 2)
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Die Lobreden auf Somers und die Schmähungen gegen ihn sind zahllos. Das beste Mittel sich ein richtiges Urtheil über ihn zu bilden, würde vielleicht sein, wenn man Alles sammelte, was Swift und Addison über ihn gesagt haben. Sie waren die beiden schärfsten Beobachter ihrer Zeit und kannten ihn Beide genau. Es muß jedoch bemerkt werden, daß Swift, bevor er Tory wurde, Somers stets nicht blos als den gebildetsten, sondern auch als den tugendhaftesten Menschen pries. In der Dedication zu seiner Tale of a Tub kommen folgende Worte vor: „Es giebt keine Tugend, weder des öffentlichen noch des Privatlebens, welche Sie in Ihren verschiedenen Lebenslagen nicht oftmals auf die Weltenbühne gebracht hätten.” Dann weiterhin: „Wenn das glänzende Beispiel der Tugenden Eurer Lordschaft vor den Blicken Anderer verborgen bliebe, würde ich das um ihrer und um Ihretwillen sehr bedauern.” In dem Discourse of the Contests and Dissensions at Athens and Rome ist Somers der gerechte Aristides. Nachdem Swift zur andren Partei übergegangen war, nannte er Somers einen Mann, der „alle vortrefflichen Eigenschaften, nur keine Tugend besitze.”