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Geschichte des Zeitalters der Entdeckungen

Note 281 — Drittes Buch. Die Seewege nach Indien. (continued 5)

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Col. schreibt darüber in seinem Briefe aus Jamaica: „Man versichert, daß beim Tode der Fürsten von Veragua mit ihren Leichen all ihr Gold beerdigt werde. Man brachte zu Salomo von einer Reise 660 Centner Gold, außer dem, was die Kaufleute und Seeleute besaßen und außer dem, was man in Arabien kaufte. Er machte aus diesem Golde 200 Lanzen und 300 Schilde und andern Schmuck, sowie eine große Zahl mit Edelsteinen besetzter großer Gefäße. Josephus erzählt davon in der Chronik de Antiquitatibus und meint, daß dieses Gold von dem goldenen Chersonese (en la Aurea) stamme. Wenn dem so ist, so behaupte ich, daß diese Minen der Aurea absolut dieselben sind, wie in Veragua. Salomo kaufte all dies: Gold, Silber und kostbare Steine, und hier hat man es nur suchen zu lassen, wenn man will. David hinterließ in seinem Testamente 3000 Ctnr. indisches Gold dem Salomo zum Tempelbau, und nach Josephus kam es aus diesen Ländern.“ Columbus hatte zwar die Meerenge nicht gefunden; daß seine Zeitgenossen aber an ihrer Existenz auch noch Jahre lang nach dem Tode des Entdeckers nicht zweifelten, läßt sich aus mehreren Karten jener Zeit erkennen. Die Meerenge ist gezeichnet auf dem Globus der Lenoxbibliothek in New-York etwa vom Jahre 1507, ferner auf zwei Globen in der Sammlung des Feldzeugmeisters Fr. R. v. Hauslab in Wien, deren Entstehungszeit nach F. A. de Varnhagen in die Jahre 1509 u. 1513 fallen mag, sodann auf den beiden Globen von Johannes Schöner von 1515 (in Frankfurt a. M. und in Weimar) und vom Jahre 1520 (in Nürnberg), weiterhin auf der handschriftlichen Globuszeichnung von Leonardo da Vinci (etwa 1515–1516) und endlich auf der Weltkarte des P. Apianus (in Camers’ Ausgabe des Solinus, Wien 1520). Vgl. darüber Fr. Wieser, Magalhâes-Straße, Innspruck 1881. S. 15, 27, 42. Anm. 3.

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