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Geschichte des Zeitalters der Entdeckungen

Note 108 — Drittes Buch. Die Seewege nach Indien. (continued 2)

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Ajuthia liegt nördlich von Bangkok am Menam. Sie war damals nicht blos die prächtige Residenz der Könige, sondern auch eine belebte Handelsstadt, in deren Hafen sich Schiffe aller ost-asiatischen Nationen, selbst der Japaner einfanden. Sie wurde 1555 zuerst vom Könige von Pegu zerstört und nach ihrem Wiederaufbau zum zweitenmale vom Könige von Birma 1767 vernichtet, so daß nur jene Ruinen übrig blieben, „die in einer Wildniß wuchernden Gestrüppes noch jetzt von der einst berühmten und glänzenden Residenz zeugen und in ihren gebrochenen Pagoden, von dichtem Epheu umflort, über die verwaiste Stadt zu klagen scheinen, die später wieder neben ihnen aufgebaut wurde, aber ihren Herrschersitz verlor“. A. Bastian, die Geschichte der Indochinesen. Leipzig 1866. S. 369. 371. 382.

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