Note 7 — Die Medizin im 11. und 12. Jahrhundert.
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Richerus (vgl. S. 272) erzählt nämlich von der Eifersucht und dem Wettstreit zwischen Deroldus, dem Günstling des Königs, und einem Salernitaner Arzt, dem Schützling der Königin. Ersterer wird als „in arte medicinae peritissimus” geschildert, der gelehrt von den „differentias dinamidiarum”, von der „farmaceutica, cirurgia, butanica” zu sprechen wußte, während der letztere zwar „ingenium” und empirische Kenntnisse, aber keine hinlängliche wissenschaftliche Bildung — „nulla literarum scientia imbutus” — besaß. Der Salernitaner unterliegt im gelehrten Dispute und auch bei den gegenseitigen Vergiftungsversuchen (!) der beiden Rivalen.