Note 45 — Allgemeine Verhältnisse.
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Der Skeptizismus, dessen Errungenschaften der Arzt Sextus Empiricus (um 200 n. Chr.) zusammenfaßte, leugnete wegen der Relativität der Vorstellungen die Erkenntnismöglichkeit des Wesens der Dinge. Da sich die Antike mit der Beobachtung der gesetzmäßigen Aufeinanderfolge in der Erscheinungswelt nicht begnügte, so wurde die skeptische Richtung zur Quelle der Verzweiflung an Vernunft und Wissenschaft. Begreiflicherweise zogen daher viele die Konsequenz, daß das menschliche Denken einer Ergänzung bedürfe durch höhere Erleuchtung, daß nur durch mystische Spekulation in den Besitz der Wahrheit zu gelangen sei.