Note 25 — Allgemeine Verhältnisse.
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Als solche fungierten namentlich Aegypter und Juden. Neben der ägyptischen Magie steht nämlich die jüdische in der hellenistisch-römischen Zeit gleichberechtigt da, wie sich aus den erhaltenen (ägyptischen) Zauberformeln (Vorkommen der Namen Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Engel, Salomos u. a.) ergibt. Die medizinische Magie der Juden leitete sich von Salomo ab; von der Tätigkeit jüdischer Exorzisten überliefert Josephus Flavius (Antiq. VIII, 2, 5) folgendes Beispiel: „Diese Heilkunst (Beschwörung) gilt auch jetzt noch viel bei uns. Ich habe z. B. gesehen, wie einer der unseren, Eleazar mit Namen, in Gegenwart des Vespasianus, seiner Söhne, der Obersten und der übrigen Krieger die von bösen Geistern Besessenen davon befreite. Die Heilung geschah in folgender Weise. Er hielt unter die Nase des Besessenen einen Ring, in dem eine von den Wurzeln eingeschlossen war, welche Salomon angegeben hatte, ließ den Kranken daran riechen und zog so den bösen Geist durch die Nase heraus. Der Besessene fiel sogleich zusammen, und Eleazar beschwor dann den Geist, indem er den Namen Salomons und die von ihm verfaßten Sprüche hersagte, nie mehr in den Menschen zurückzukehren. Um aber den Anwesenden zu beweisen, daß er wirklich solche Gewalt besitze, stellte Eleazar nicht weit davon einen mit Wasser gefüllten Becher auf und befahl dem bösen Geiste, beim Ausfahren aus dem Menschen diesen umzustoßen und so die Zuschauer davon zu überzeugen, daß er den Menschen verlassen habe. Das geschah auch in der Tat.”