Note 2 — Front matter
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Beide namen mögen von den phönizischen und karthagischen kaufleuten herrühren, indem sie offenbar semitischen ursprungs sind und dieselbe bedeutung haben, wie Bochart (Canaan, lib. 1. c. 39) zuerst vermuthet hat, indem er Kassiteron, worunter Plinius zinn versteht, mit dem chaldäischen kastira und kistara und dem arabischen kasdar, welche worte zinn bedeuten, in verbindung bringt und das wort Brettanike, wie es griechisch geschrieben wird, von dem semitischen barat anuk, zinnland, ableitet, wonach die phönizischen kaufleute den fundort des zinnes in ähnlicher weise benannt hätten, als die neue zeit von den gewürzinseln, der gold- oder sklavenküste spricht. Höchst unwahrscheinlich ist es dagegen, dass Britannien nach dem keltischen wort bryt, bemalt, wegen des tätowirens der eingeborenen seinen namen empfangen hätte. Die dichter und chronisten von Wales nennen die keltischen bewohner von Wales Kymry (Cimbern). Den grössten theil von England nennen sie Lloegr und dessen bewohner Lloegrwys (Sharon Turner’s hist. of the Angl. Sax. vol. I. Book I. chap. II. III.). Die ähnlichkeit des namens Brutus und Britannia mag Nennius, aus dem Geoffrey von Monmouth in späterer zeit geschöpft hat, zu der fabelhaften annahme veranlasst haben, Britannien sei von „Brutus,“ dem enkel des Askanius und urenkel des Aeneas, benannt und bevölkert worden. Nennius’ fabel, welche angeblich aus römischen quellen geschöpft ist, dürfte eine ausmalung der angäbe des Ammianus Marcellinus XV, 9 sein. (Am angeführten orte chap. IV.)