Note 2 — Section 136. DO NOT BE ASHAMED OF YOUR ORIGIN[1]. I.
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Katharina I., Kaiserin von Rußland, wurde am 15. April 1684 geboren und war die Tochter eines lithauischen Bauers, namens Samuel Skawronski. Im Jahre 1701 wurde sie die Gattin eines schwedischen Dragoners, fiel dann bei der Einnahme Marienburgs durch die Russen (1702) in die Hände des russischen Generals Scheremetjew, durch den sie zum Fürsten Menschikow und endlich zum Kaiser Peter dem Großen kam, der sich in sie verliebte und sich im Jahre 1707 heimlich mit ihr vermählen ließ. Ihr eigentlicher Taufname war Martha, beim Übertritt zur griechisch katholischen Kirche erhielt sie jedoch die Namen Katharina Alexiewna. Im Jahre 1711 gelang es ihr, indem sie sich die Gunst des Großveziers zu gewinnen wußte, am Pruth das russische Heer durch List aus gefährlicher Lage zu befreien, worauf sie im Jahre 1712 von Peter dem Großen öffentlich als seine rechtmäßige Gemahlin anerkannt wurde. Sie wurde endlich im Jahre 1724 als Kaiserin feierlich gekrönt, als sie jedoch nach Peters des Großen Tode im Jahre 1725 auf Betrieb des Fürsten Menschikow als regierende Kaiserin ausgerufen wurde, überließ sie sich einer zügellosen Lebensweise und starb am 17. Mai 1727. Sie ward Mutter dreier Töchter, Katharina, Anna (Mutter Peters III.) und Elisabeth, der nachmaligen Kaiserin.