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Gedichte und Sprüche in Auswahl

Note ab — TROST IM LEIDE

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TROST IM LEIDE. ab, gekürzt für aber; will denn niemand wieder fröhlich sein, daß wir nicht immerfort in Sorgen leben müssen? – von, vor. – wîzen, tadeln, strafen, vorwerfen: ich weiß nicht, wem sonst ich die Schuld geben soll. – unbetwungen, uneingeschränkt, unbehindert: die haben nichts, was sie bekümmert. – des, darum. – stân, schlecht oder gut anstehen, ziemen. – Frô Sælde: die Glücksgötter: wie (eigen, ungleich) die Glücksgöttin doch ihre Gaben austeilt. – kumber, Bedrängnis, hier die Last der Armut. – sô, umgekehrt, auf der andern Seite. – gît s' = gibt sie. – daz ungemüete, Unmut. – nien' = niene schriet, Präteritum von schrôten, schneiden, zuschneiden; der Dichter bleibt beim Bilde des Kleidens; guote ist ironisch gemeint. – verholne, insgeheim, im stillen. – sorge, Kummer. – trage, trägt. – liehte tage = die sonnigen Tage des Sommers, die Sommerfreude. – erwelt, auserlesen. – lâ stân: laß ab, hör auf.

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