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Note frouwelîn — SCHÖNHEIT UND ANMUT

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SCHÖNHEIT UND ANMUT. frouwelîn: das Diminutivum bezeichnet die niedere Herkunft der Geliebten. – willeclîchen, willig, bereitwillig. – muot haben eines dinges, Verlangen, Lust, Absicht haben, etwas zu tun: dazu wäre ich gerne bereit. – mê, weiter. – wan daz, außer, als daß. Das bereitet mir Schmerz. – verwîzen, einem tadelnd vorwerfen; verweisen, daß ich so Niedrigem meinen Gesang weihe. – liebe, Anmut, Liebreiz. Dafür sollen sie keinen Dank empfangen; eine Verwünschung. – getraf, bewegte, ergriff. – guot, Geld, Vermögen, Reichtum. – haz, Hassenswertes. – gâch, jäh, schnell: lasse sich keiner von der Schönheit zu rasch fesseln. – gêt nâch = steht nach: die Anmut geht der Schönheit vor. – schœne, unflektierte Form; verschönt die Frau. – vertragen, ertragen, hingehen, sich gefallen lassen; nämlich den gegen meine niedere Minne ausgesprochenen Tadel. – glesîn vingerlîn, Fingerring von Glas, im Mittelalter häufig getragen. Durch den Glasring, den der Dichter dem Goldreif einer Fürstin vorzieht, ist die Armut und niedrige Stellung der Geliebten angedeutet. – dîn ân' angest gar, in bezug auf dich gänzlich unbesorgt. – iemer, jemals. – mit willen, mit Vorsatz, absichtlich.

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