Note war — EINST UND JETZT
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EINST UND JETZT. war, wohin. – kündic, bekannt, wie der einen Hand die andere. – bereitet, »was einst unangebautes Feld, also Wiesengrund, war, ist jetzt umgebrochen in Äcker, der Wald ist umgehauen.« – wan daz, nur daß: flösse nicht das Wasser, wie es ehedem geflossen; fürwahr ich glaubte ... – trâge, träg, lässig, zögernd. – ungenâde, Trübsal, Mißgeschick. – enpfallen, bildlich: verloren gehen: die sind mir entschwunden, zerronnen. Wie ein Schlag ins Meer, in den Bach oder ins Wasser, ein bei den mhd. Dichtern öfter vorkommendes Bild für etwas schnell Vorübergehendes, spurlos Verschwindendes. – iemer mêre, für immer. – jæmerlîche, kläglich. – tuont, sich gebärden. – unvil, selten = niemals. – riuweclîche, bekümmert, betrübt. – kristenman, Christenmensch. – das gebénde, der Kopfputz der Frauen. – dörperlîch, dörfisch, bäurisch. – unsenfte, unerfreulich. – brieve, Bannbriefe, -bullen. – müet, betrübt, quält mich. – kiesen, wählen: daß ich nun das Lachen mit Weinen vertauschen soll. – wilde heißt alles, was im Walde lebt, im Gegenteil zu zam, das bei den Menschen lebt: selbst die dem Menschen fremden Waldvögel trauern mit uns. – dirre wünne, dieser, der irdischen Wonne und Freude. – vergeben, vergiften: wie sind wir mit den Süßigkeiten (dieser Welt) vergiftet! – iuwer dinc, eure Sache; euch, ihr Ritter, liegt es ob (das Kreuz zu nehmen). – rinc, Stahlring, Ringpanzer. – diu gewîhten swert, im Mittelalter wurden den Rittern bei Gelegenheit der Schwertnahme die Schwerter geweiht und gesegnet. – sigenunft, eigentlich Siegnahme; Sieg. Wäre ich würdig, an dem siegreichen (Kreuz-)Zuge teilzunehmen! – nôtic, arm, bedürftig. – joch, wahrlich. – huobe, Hube, mansus, ein Grundstück von 30–40 Morgen Landes; hier = Lehngüter. – die lieben reise über sê, die willkommene, erwünschte Kreuzfahrt übers Meer.