Note 23 — Kapitel VIII. Stellung und Arbeit der Frau.
Margarethe Langfeldt translation
Zum Nähen der Kleider und der Bootsfelle nimmt man Walfisch-, Seehund- oder Renntiersehnen. Die Sehnen werden einfach getrocknet. Zum Nähen der Wasserpelze, Fausthandschuhe und Kamiker verwendet man außerdem noch die Luftröhre des Grönlandsseehundes, des fleckigen Seehundes, der Klappmütze, des kleinen, gesprenkelten Seehundes und der Scharbe. Die äußere Schicht der Luftröhre wird in frischem Zustande abgezogen und dann auf einen dazu geschnittenen runden Stock, der eingefettet ist, damit sie besser gleitet, aufgestreift. Unterdessen wird auch die Innenseite mit einer Muschel reingeschabt. Wenn sie auf dem Stocke trocken geworden ist, schneidet man sie der Länge nach in ganz schmale Streifen. Der Faden, den man auf diese Weise erhält, hat vor dem Sehnenfaden den Vorzug, daß er sich nicht dehnt, wenn er in Wasser kommt.