Note 45 — II. Die gotische Bauperiode.
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Belege dafür, daß der südliche, also der der Stadt zu gelegene Turm, eine Wächterstube hatte, sind u. a.: Octbr. (1377): „lt. ded. ½ lb. hl. von einem stübel und einem ofen zu pessern uff sand Seboldsturn“ [= 2 Fl. 50 Kr, in G. oder 2 Fl. in S.] (Ulman Stromer in Beilage XI B der Städtechron. I, 261). „It. ded. (1388) dem türner uff sant Sebolts turne 2½ β hl. von dem glokhause zu pezzern, do die orglok in hangt.“ „lt. ded. ei iterum 8½ β hl. von der orgloken zu pezzern.“ (Ebenda, I, 268/269). Vgl. auch die Urkunde vom 23. Dezember 1474, Kreisarchiv Nürnberg, S I, L 113, N 17, in welcher der Bischof von Bamberg Absolution für die Sebalder Kirche erteilt wegen auf dem Turm zwischen den Wächtern verübten Totschlags.