← Table of contents
Die Sebalduskirche in Nürnberg

Note 15 — II. Die gotische Bauperiode.

Reading edition

So M. M. Mayer, a. a. O. S. 5. Nach ihm hätte Friedrich Holzschuher etliche Zinse, von der Kirche an seinen Vater Herdegen Holzschuher verkauft, um die baufällige Kirche — die eine (vielleicht nördliche) Seite war baufällig geworden — mit dem Erlös wieder herstellen zu lassen. Auch Baader, Beiträge, I, 50, sagt, 1309 hätte eine der beiden Abseiten einzufallen gedroht, allein ein edler Bürger, Friedrich Holzschuher, hätte sich mehrerer Güter entäußert und mit dem gelösten Geld den Baufall gewendet. Baader weiß also nicht einmal, daß Friedrich Holzschuher Pfleger bei St. Sebald war und daß er ein Haus, dessen Besitzerin die Kirche war, als Gotteshauspfleger verkaufte. Baader und Mayer scheinen auf die gleiche Quelle, etwa auf eine Chronik, zurückzugehen, da beide von der Baufälllgkeit nur eines Seitenschiffes wissen. Rée, Nürnberg (in den Berühmten Kunststätten, Nr. 5), 3. Aufl. 1907, S. 39 ff. gibt bereits richtig die engen Raumverhältnisse als Grund für den Umbau an.

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings