Note 3) — Drittes Kapitel. Der Onkel beweiß’t daß er Graf sei.
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Der Sohn eines M***schen von Adel gab seinem Diener einst aus adlicher Laune eine Ohrfeige. Dieser klagts der gnädigen Frau, und die andächtige Dame tröstet den Beohrfeigten damit, daß wir dereinst im Himmelreiche alle einander gleich sein würden. — Der Diener wars zufrieden, und als der Junker ihm zum zweitenmale eine erschütternde Maulschelle spendete, brachte ers sogleich an Mann: „Junker, das soll so lange nicht währen, im Himmel sind wir uns alle gleich!“ — „Was?“ schrie der Knabe, indem er zum Papa lief: „im Himmel wären wir uns alle gleich?“ — „Nein, mein Sohn,“ antwortete derselbe pochend: „das leidet die Ritterschaft nicht!“