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Die Philippinen und ihre Bewohner

Note 2 — V. Die Muhamedaner und der Anfang der christlichen Periode.

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Anmerkung 2. Siehe Martinez de Zuniga pag. 196–196. Die Geschichte der Kriegsführung zwischen Spaniern und Muhamedanern ist nicht ohne einiges Interesse. Leider ist man gezwungen, hier wie überall, auf die voluminösen Geschichtswerke der geistlichen Corporationen zurückzugehen, da das einzige meines Wissens existirende Specialwerk über diesen Gegenstand “D. Emilio Bernaldez, Resena historica de la Guerra al Sur de Filipinas” durchaus einseitig abgefasst und eigentlich nur für den spanischen Militair wichtig ist, welcher vielleicht einmal an die Spitze einer Expedition gegen die Moro’s gestellt werden könnte. Trotz der vielen Kriegszüge nach Joló, trotz der Einnahme von Balanguingui im Jahre 1851 und obgleich die schwerfälligen Segelschiffe der Christen in den letzten Jahren durch Dampfkanonenböte ersetzt wurden, ist es den Spaniern auch bis auf den heutigen Tag nicht gelungen, die Piraterie im Süden der Philippinen auszurotten. Ich selbst wäre gewiss noch 1864 an der Ostküste Mindanao’s in die Hände der Moros gefallen, wenn irgend ein Umstand meine Abreise aus Bohol um 8–14 Tage verzögert hätte. Obgleich damals die in Cebú stationirten Dampfschiffe rechtzeitig durch den Gouverneur von Surigao Kenntniss von der Anwesenheit der Piraten erhalten hatten, so liefen diese doch so spät aus, und gaben sich bei ihrer Verfolgung so wenig Mühe, dass die Moro’s ganz ruhig mit ihrer Beute nach Hause gelangen konnten.

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